Entführungen japanischer Bürger durch Nordkorea
Entführungen japanischer Bürger durch Nordkorea
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Sonderstab der Japanischen Regierung für die Entführungsproblematik
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Ungefähr zwischen 1970 und 1980 entführte Nordkorea viele japanische Bürger. Die Regierung Japans hat gegenwärtig 17 dieser Entführten identifiziert.
Im September 2002 gab Nordkorea zu, dass es japanische Bürger entführt hatte - fünf der Entführten kehrten im Oktober desselben Jahres nach Japan zurück. Nordkorea hat jedoch bis heute keine hinreichenden Erklärungen über das Schicksal der übrigen japanischen Entführten abgegeben. Nordkorea besteht darauf, dass mit der Rückkehr der fünf Entführten die Frage gelöst worden sei. Die nordkoreanische Position lässt jedoch viele Fragen unbeantwortet, und die Regierung Japans betrachtet diese Position als inakzeptabel.
Die Entführung japanischer Bürger ist eine ernste Angelegenheit, welche die nationale Souveränität Japans sowie Leben und Sicherheit der japanischen Bürger bedroht. Bis diese Angelegenheit geklärt ist, kann es keine Normalisierung der Beziehungen mit Nordkorea geben. Von allen Fragen, die zwischen Japan und Nordkorea ungelöst sind, misst die Regierung Japans der Entführungsfrage die höchste Priorität bei und bemüht sich nach besten Kräften um ihre Lösung.
Bis heute hat die Regierung Japans 12 unabhängige Entführungsfälle identifiziert, die insgesamt 17 von Nordkorea entführte japanische Bürger betreffen.
Zusätzlich zu den bereits von der Regierung Japans identifizierten Entführten gibt es Fälle von Vermissten, die möglicherweise von Nordkorea entführt worden sind.
Andere Länder außer Japan befassen sich ebenfalls mit Fällen möglicher Entführungen durch Nordkorea.